Rückkehr alter Rollenbilder? Schüler wollen Medienkompetenz
Die politische Stimme der Schülerinnen und Schüler richtet deutliche Worte an das Bildungsministerium und die Lehrkräfte: Mehr kritische Medienkompetenz in Lehrplänen.
Die politische Stimme der Schülerinnen und Schüler richtet deutliche Worte an das Bildungsministerium und die Lehrkräfte: Mehr kritische Medienkompetenz in Lehrplänen.
Mehr kritische Medienkompetenz zu den Rollenbildern von jungen Menschen sollte nach Ansicht der rheinland-pfälzischen Schülerinnen und Schüler in den Lehrplänen verankert werden. In sozialen Medien würden junge Männer zunehmend auf sogenannte «Alpha-Influencer» stoßen, die Gleichberechtigung als Bedrohung darstellten, erklärte die Landesschülerinnen- und Landesschülervertretung (LSV) in Mainz. Diese Renaissance veralteter Klischees sei kein Zufall, sondern das Ergebnis gezielter Beeinflussung.
Mit mehr kritischer Medienkompetenz in der Schule könnten mehr Räume für eine zeitgemäße Reflexion von Rollenbildern geschaffen werden, erklärte die LSV. Junge Männer müssten auch die Möglichkeit haben, über Unsicherheiten und gesellschaftlichen Druck zu sprechen, ohne in reaktionäre Denkmuster zu verfallen.
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