Rheinland-Pfalz setzt auf Neubau bei kaputten Brücken
Die Koalition von CDU und SPD hat sich zum Ziel gesetzt, die Sanierung von Straßen und Brücken im Land voranzubringen. Nicht nur bei den Bauarbeiten muss Gas gegeben werden.
Die Koalition von CDU und SPD hat sich zum Ziel gesetzt, die Sanierung von Straßen und Brücken im Land voranzubringen. Nicht nur bei den Bauarbeiten muss Gas gegeben werden.
Rheinland-Pfalz setzt auf den Neubau von beschädigten und sanierungsbedürftigen Brücken für mehr Verkehrssicherheit. Die Landesregierung werde den Fokus in den nächsten Jahren verstärkt auf Ersatzneubauten von Straßenbrücken legen, kündigte Verkehrsminister Achim Schwickert in Mainz an. Vollsperrungen könnten für diese umfangreichen Bauarbeiten dann nicht ausgeschlossen werden.
Für eine bessere und schnellere Planung sowie Umsetzung der Maßnahmen gehe es auch darum, die noch offenen Stellen beim Landesbetrieb Mobilität (LBM) zu besetzen, erklärte der CDU-Politiker. Durch mehr Standardisierung sowie eine Verschlankung der Prozesse müsse auch die Zusammenarbeit zwischen der Straßenbauverwaltung und den Genehmigungsbehörden optimiert und beschleunigt werden.
5.700 Brücken in Rheinland-Pfalz
Für rund 5.700 Brücken von Bundes-, Landes- und Kreisstraßen in Rheinland-Pfalz ist der LBM zuständig. Jede Brücke wird mindestens alle drei Jahre untersucht. Dabei wechseln sich Hauptprüfungen mit moderner Technik und einfache Sichtprüfungen ab. Dazu kommen Stützwände auf rund 400 und Lärmschutzwände auf etwa 70 Kilometer sowie 30 Tunnel und Galerien.
Brücken bezeichnet der LBM als die teuersten und empfindlichsten Bestandteile im Gesamtsystem der Verkehrswege. Die Behörde plant, baut und unterhält den überwiegenden Teil der Bundes-, Landes- und Kreisstraßen in Rheinland-Pfalz.
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