Rheinland-Pfalz rangiert im Bildungsmonitor des Instituts der deutschen Wirtschaft unverändert auf Platz zwölf und damit im unteren Mittelfeld des Länderrankings. Die Vergleichsstudie im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) bewertet anhand von insgesamt 98 Indikatoren in 13 Handlungsfeldern, inwieweit ein Bundesland Bildungsarmut abbaut, zur Fachkräftesicherung beiträgt und Wachstum fördert.
Zu den Stärken von Rheinland-Pfalz zählt demnach ein überdurchschnittliches Ausmaß an Fremdsprachenunterricht an Grundschulen sowie in der beruflichen Bildung. Zudem sei der Anteil erfolgreicher Absolventen an Berufsfach-, Fachober- sowie Fachschulen im Vergleich der Bundesländer in Rheinland-Pfalz überdurchschnittlich hoch.
Sachsen erneut Spitzenreiter
Verbesserungspotenzial sieht der Bildungsmonitor bei den Hochschulen: Die eingeworbenen Drittmittel je Professor seien die drittniedrigsten in Deutschland. In Rheinland-Pfalz gebe es außerdem eine niedrige Zahl von IT-Hochschulabsolventen. Bemängelt wurde den Angaben zufolge auch die relativ unausgewogene Altersstruktur der Lehrkräfte an beruflichen Schulen sowie die geringe Ganztagsquote an weiterführenden Schulen.
Auf dem Spitzenplatz der jährlichen Vergleichsstudie der arbeitgebernahen Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft zum Bildungssystem in Deutschland kam erneut Sachsen. Als Schlusslicht unter den 16 Bundesländern rangiert demnach Bremen.
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