Regierungschef Schnieder fordert Tempo bei Rhein-Vertiefung
Das Niedrigwasser belastet die Lieferketten. Das Land hilft durch eine Aufhebung des Sonn- und Feiertagsfahrverbot. Eine entscheidende Maßnahme muss aber vom Bund kommen.
Das Niedrigwasser belastet die Lieferketten. Das Land hilft durch eine Aufhebung des Sonn- und Feiertagsfahrverbot. Eine entscheidende Maßnahme muss aber vom Bund kommen.
Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Gordon Schnieder dringt auf eine zügige Rhein-Vertiefung. In das Vorhaben müsse Tempo kommen, sagte der CDU-Politiker in Richtung Bundesregierung. Es sei nicht machbar, alle Güter, die über den Rhein transportiert werden, auf die Straße und die Schiene zu verlagern.
Mit dem Aufheben des Sonntagsfahrverbotes nach dem anhaltenden Niedrigwasser sei es geschafft worden, die Lieferprobleme etwas abzumildern, berichtete Schnieder im Gespräch mit dem Sender Phoenix. «Aber wir brauchen die Rhein-Vertiefung, damit dort die Schifffahrt und der Güterverkehr wieder ordentlich funktionieren.»
Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) hat jüngst die Notwendigkeit des Ausbaus von Wasserstraßen und der Vertiefung von Fahrrinnen betont. «Die Wasserstraße hat es verdient, unterstützt zu werden.» Sie sei der klimafreundlichste Verkehrsträger. Es gebe zudem ein Bekenntnis aller Verkehrsminister der Bundesländer zu einem Ausbau des Rheins.
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