Polizei zieht positives Zwischenfazit zur Johannisnacht
Trotz ausgelassener Stimmung: Die Polizei musste nur selten eingreifen – doch ein Katzenbaby sorgte für einen besonderen Einsatz auf der Mainzer Johannisnacht.
Trotz ausgelassener Stimmung: Die Polizei musste nur selten eingreifen – doch ein Katzenbaby sorgte für einen besonderen Einsatz auf der Mainzer Johannisnacht.
Die Polizei zieht nach den ersten Festtagen ein positives Zwischenfazit zur Johannisnacht. «Bislang gab es erfreulicherweise nur wenige Einsätze für die Mainzer Polizei und die Besucherinnen und Besucher konnten ausgelassen feiern», teilte die Polizei mit. Insgesamt seien bislang erst fünf Strafverfahren eingeleitet worden.
Ein Strafverfahren wurde demnach wegen eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz eingeleitet. Eine Personengruppe habe ein Katzenbaby dabeigehabt. «Die Katze machte auf die Einsatzkräfte einen dehydrierten Eindruck, weswegen das Tier beschlagnahmt und durch die Feuerwehr in ein Tierheim gebracht wurde», hieß es.
Sexuelle Belästigung auf dem Schillerplatz
Eine Frau sei zudem am Samstagabend auf dem Schillerplatz sexuell belästigt worden. Ein Mann habe ihr unter den Rock an das Gesäß gefasst. Gegen den alkoholisierten Mann sei ein Strafverfahren eingeleitet worden.
Bei Jugendschutzkontrollen seien über 250 Personen kontrolliert worden, hieß es. Dabei seien über 20 Liter Alkohol sowie über 90 Nikotinprodukte oder Vapes sichergestellt oder vernichtet worden.
Die Johannisnacht findet noch bis zum 22. Juni zu Ehren des Buchdruckerfinders Johannes Gutenberg statt. Neben Fahrgeschäften und Essens- und Getränkeständen gibt es auch den Künstlermarkt entlang des Rheinufers.
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