Neuer Prozess um tödlichen Streit nach Grillparty
Nach einer nächtlichen Feier stirbt ein Jugendlicher. Ein Gericht spricht den Angeklagten frei, doch der BGH verfügt eine Neuverhandlung des Falls.
Nach einer nächtlichen Feier stirbt ein Jugendlicher. Ein Gericht spricht den Angeklagten frei, doch der BGH verfügt eine Neuverhandlung des Falls.
Der gewaltsame Tod eines 17-Jährigen nach einer Grillparty in der Pfalz wird von heute (9.00 Uhr) an vor dem Landgericht Landau neu verhandelt. Der Jugendliche war 2023 bei Weingarten (Kreis Germersheim) nach einem nächtlichen Streit mit einem damals 20-Jährigen an Stichverletzungen gestorben.
Das Landgericht Landau hatte es 2024 als erwiesen angesehen, dass der Angeklagte in einem sogenannten entschuldigten Notwehrexzess gehandelt hatte - und ihn freigesprochen. Der Bundesgerichtshof (BGH) entschied jedoch im vergangenen Jahr, das Urteil halte «sachlich-rechtlicher Überprüfung nicht stand» und hob es auf. Der Fall wird jetzt vor einer anderen Strafkammer neu aufgerollt. Termine sind bis Ende Februar vorgesehen.
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