Eichen werden für die Wiederbewaldung aktiv gepflanzt. (Archivbild)
Soeren Stache/dpa
Eichen werden für die Wiederbewaldung aktiv gepflanzt. (Archivbild)
Wald

Neue Bäume braucht der Wald

Die Buche dominiert, doch neue Baumarten sollen für mehr Widerstandskraft sorgen. Wie sich die Wälder in Rheinland-Pfalz verändern.

In den rheinland-pfälzischen Wäldern sind auf rund einem Drittel der durch Stürme, Dürre und Schädlingskäfer beschädigten Flächen neue Baumarten gepflanzt worden. Für die Wiederbewaldung seien von 2021 bis zum vergangenen Jahr 87 verschiedene Baumarten für mehr Widerstandsfähigkeit des Forstes in den Boden gesetzt worden, berichtete Forst- und Umweltministerin Christine Schneider (CDU) in Mainz. 

Eichen, Tannen, Edelkastanien, Buchen und Douglasien hatten dabei den größten Anteil. Auf etwa 65 Prozent der Fläche sei die Wiederbewaldung auf natürliche Art erfolgt, teilte die Ministerin auf eine parlamentarische Anfrage der AfD-Landtagsfraktion mit. 

Rheinland-Pfalz zählt mit über 43 Prozent Waldanteil zu den waldreichsten Bundesländern. Das entspricht einer Fläche von über 850.000 Hektar, die mit Wald bedeckt ist. Die Buche ist die häufigste Baumart in den rheinland-pfälzischen Wäldern, danach folgen die Baumarten Eiche und Fichte. Für mehr Widerstandskraft des Forstes wächst die Fläche von Mischwäldern, deren Anteil liegt mittlerweile bei 85 Prozent im Land.

© dpa-infocom, dpa:260718-930-402852/1
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