Bildungsministerin Eiling-Hütig will an Förderschulen festhalten. (Archivbild)
Helmut Fricke/dpa
Bildungsministerin Eiling-Hütig will an Förderschulen festhalten. (Archivbild)
Bildung

Ministerin will Förderschulen erhalten

Die neue Bildungsministerin Eiling-Hütig ist eine Befürworterin von Förderschulen. Und sie lobt eine Errungenschaft der Vorgängerregierung, bei der die ganze Familie einbezogen wird.

Die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Ute Eiling-Hütig will an den Förderschulen in Rheinland-Pfalz festhalten. «Inklusion ist für mich, ein Kind bis zum Ende der Schullaufbahn so selbstständig zu machen, dass es Selbstvertrauen hat, dass es weiß, was es kann und natürlich von den andren akzeptiert ist», sagte die CDU-Politikerin im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur in Mainz. Derzeit gibt es dem Ministerium zufolge 132 Förderschulen im Land. 

Um möglichst allen Kindern mit ihren jeweiligen Bedürfnissen gerecht zu werden, wolle die Landesregierung in allen Schularten multiprofessionelle Teams an den Schulen ausbauen. Dazu gehöre auch die Schulsozialarbeit, sagte Eiling-Hütig. In solchen Teams arbeiten neben der Lehrkraft noch andere Fachleute mit, wie etwa auch Sonderpädagogen und Verwaltungskräfte. Ziel ist die ganzheitliche Förderung von Kindern. 

Die von ihren SPD-Vorgängern eingeführten Familiengrundschulzentren halte sie in diesem Zusammenhang «für ganz wichtig», auch weil die Eltern einbezogen würden. Die Zentren sind Orte der Begegnung, Beratung und Bildung für Kinder und ihre Familien. Insgesamt gibt es zehn an drei Standorten: vier in Ludwigshafen sowie je drei in Wittlich und Koblenz.

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