Löschroboter in Waldbrandgebiet angekommen
Das System wurde aus Niedersachsen nach Rheinland-Pfalz gebracht und wird nun für den Einsatz gegen Glutnester vorbereitet.
Das System wurde aus Niedersachsen nach Rheinland-Pfalz gebracht und wird nun für den Einsatz gegen Glutnester vorbereitet.
Ein aus Niedersachsen angeforderter Löschroboter ist in dem Waldbrandgebiet am Rotenfels bei Bad Kreuznach angekommen. Ein Tieflader hatte ihn aus dem Landkreis Vechta in den Kreis Bad Kreuznach gebracht, dort wurde er am Vormittag für den Einsatz vorbereitet.
Es gebe bundesweit kein vergleichbares System, erklärte der Landesbrand- und Katastrophenschutzinspekteur von Rheinland-Pfalz, Tom Riedel.
Hilfe aus Kreis Vechta und Hanau
Der von einer Firma aus dem Kreis Vechta entwickelte Roboter wird über einen Leitstand gesteuert, Wasser zieht er über einen auf bis zu 800 Meter ausrollbaren Schlauch etwa aus einem Tank oder einem Wasserwerfer.
Unterstützt werden kann der große samt Zubehör rund 2,8 Millionen Euro teure Roboter von kleineren Satellitengeräten. Davon besitzt unter anderem die Feuerwehr aus dem hessischen Hanau Exemplare und hat diese ebenfalls in das Waldbrandgebiet gebracht.
Brandgebiet ist mit Munition belastet
Der Roboter soll entscheidend dazu beitragen, Glutnester zu löschen. Feuerwehrleute können das Brandgebiet nicht betreten, weil es mit Munition belastet ist. Die Lage hat sich dank Regens in der Nacht zumindest etwas entspannt.
Am Vormittag konnte eine Gruppe von Menschen aus dem komplett geräumten Ort Traisen für kurze Zeit in ihre Häuser, um Dinge zu holen, die sie bei der kurzfristigen Evakuierung vergessen hatten. Ein Bus brachte sie in die Ortsgemeinde nahe dem Brandgebiet. Wann sie wieder dauerhaft zurück können, ist derzeit noch unklar.
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