In Rheinland-Pfalz fanden bislang vier Landesgartenschauen statt. (Archivbild)
Uwe Anspach/dpa
In Rheinland-Pfalz fanden bislang vier Landesgartenschauen statt. (Archivbild)
Blumenschau

Landesgartenschau wird teuer

Die Blumenschau in der Pfalz startet voraussichtlich später als geplant. Das hat seinen Preis.

Durch die Verschiebung der Landesgartenschau in Neustadt an der Weinstraße steigen die Kosten für die Blumenschau deutlich an. Wegen der Insolvenz einer Baufirma prüft das Land einen ein Jahr späteren Start der Landesgartenschau in der pfälzischen Kommune im Jahr 2028. 

Das Wirtschaftsministerium bezifferte die Mehrkosten auf rund 2,7 Millionen Euro und berief sich bei den Angaben auf die Organisatoren. Der fraktionslose Abgeordnete Martin Louis Schmidt hatte eine parlamentarische Anfrage gestellt. 

Zuschuss wegen höherer Baukosten

Das Land Rheinland-Pfalz hatte der Ausrichterstadt bereits im vergangenen Frühjahr zusätzliche 5,4 Millionen Euro für die Landesgartenschau zur Verfügung gestellt. Zu diesem Zeitpunkt beliefen sich die Landesmittel auf 23 Millionen Euro. Die Stadt hatte wegen höherer Baukosten um mehr Geld gebeten.

Bisher fanden im Bundesland vier Landesgartenschauen statt: in Kaiserslautern (2000), Trier (2004), Bingen (2008) und Landau (2015). Zudem war Koblenz 2011 Gastgeber einer Bundesgartenschau. Eine für 2022 in Bad Neuenahr-Ahrweiler geplante Landesgartenschau wurde wegen der Flut abgesagt.

Die nächste Bundesgartenschau in Rheinland-Pfalz sollte nach bisherigen Planungen 2029 im Welterbe Oberes Mittelrheintal zu sehen sein. Es erstreckt sich von Rüdesheim bis zum Deutschen Eck in Koblenz. Das Motto lautet «Willkommen am Wasser».

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