Kassenärztliche Vereinigung warnt vor Sparvorschlägen
Die KV Rheinland-Pfalz warnt: Geplante Sparmaßnahmen der Bundesgesundheitsministerin könnten die ambulante fachärztliche Versorgung im Land massiv einschränken.
Die KV Rheinland-Pfalz warnt: Geplante Sparmaßnahmen der Bundesgesundheitsministerin könnten die ambulante fachärztliche Versorgung im Land massiv einschränken.
Die Kassenärztliche Vereinigung Rheinland-Pfalz (KV RLP) hat die Pläne zur Gesundheitsreform von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) kritisiert. Die im Sparpaket der Gesundheitsministerin geplanten Kürzungen würden die ambulante fachärztliche Versorgung in Rheinland-Pfalz massiv bedrohen, heißt es in einer Mitteilung der KV RLP. Insgesamt sei ein Honorarverlust von 150 Millionen Euro jährlich, davon 120 Millionen Euro im fachärztlichen Bereich, zu erwarten.
«Derzeit kann man keiner Ärztin und keinem Arzt guten Gewissens zur Niederlassung raten. Vor dem Hintergrund der aktuellen Sparpläne sollten auch die Förderprogramme der Kassenärztlichen Vereinigungen überdacht werden», sagt Dr. Andreas Bartels, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der KV RLP. Die Finanzkommission habe die Einsparungen aus rein volkswirtschaftlicher Sicht erarbeitet, was zwar stringent, aber realitätsfern sei. «Die Patientinnen und Patienten werden die Folgen deutlich spüren», ist Dr. Bartels sicher.
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