In der Nacht zum 28. Juni ist die Feuerwehr in Saarlouis zu einem Großeinsatz gerufen worden. (Archivbild)
Thorsten Kremers/dpa
In der Nacht zum 28. Juni ist die Feuerwehr in Saarlouis zu einem Großeinsatz gerufen worden. (Archivbild)
Brände

Jugendliche sollen Feuer mit Millionenschaden gelegt haben

Nach dem Großbrand in Saarlouis Ende Juni gehen Ermittler von Brandstiftung aus. Beamte durchsuchen Wohnungen - und verfolgen eine weitere Spur.

Nach einem Feuer mit einem geschätzten Schaden von mehreren Millionen Euro Ende Juni in Saarlouis haben Ermittler zwei mutmaßliche Brandstifter identifiziert. Es handele sich um zwei Jugendliche aus dem Kreis Saarlouis, teilte die Polizei nach der Durchsuchung ihrer Wohnungen und der Sicherstellung von Beweismaterial mit. Ein mutmaßlicher dritter Brandstifter müsse noch identifiziert werden.

Das Feuer in der Saarlouiser Innenstadt war in der Nacht auf den 28. Juni ausgebrochen. Bald standen laut Polizei «zwei Kraftfahrzeuge und ein größeres Gewerbegebäude in Vollbrand». Weiter hieß es: «Über 150 Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren vor Ort über mehrere Stunden im Einsatz, bis der Brand schließlich gelöscht werden konnte». Verletzt wurde niemand. Zunächst war von einer unbekannten Brandursache die Rede.

© dpa-infocom, dpa:260708-930-354675/1
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