Jäger im Westerwald durch Schuss tödlich verletzt
Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen einen anderen Jäger wegen des Anfangsverdachts der fahrlässigen Tötung. Was bisher bekannt ist.
Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen einen anderen Jäger wegen des Anfangsverdachts der fahrlässigen Tötung. Was bisher bekannt ist.
Bei einem Jagdunfall ist ein Jäger nahe Dürrholz im Westerwald getötet worden. Der 50-Jährige sei in der Nacht zum Sonntag auf einem rund drei Meter hohen Hochsitz von einem Schuss getroffen worden, teilte die Staatsanwaltschaft Koblenz mit. Zuvor hatten mehrere Medien darüber berichtet.
Den Schuss soll ein anderer Jäger abgegeben haben: Gegen den 58 Jahre alten Jagdpächter aus dem Kreis Neuwied werde wegen des Anfangsverdachts der fahrlässigen Tötung ermittelt. Der Schuss wurde nach bisherigen Erkenntnissen in einem Maisfeld abgegeben.
Eine Wärmebildkamera sei wohl vorhanden gewesen. Ob diese bei der Schussabgabe eingesetzt wurde, sei noch nicht geklärt, hieß es von der Staatsanwaltschaft. Die Ermittlungen dauern an.
© dpa-infocom, dpa:260902-930-621579/1
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten