In Rheinland-Pfalz hat das Glück noch Luft nach oben
In einer Studie verbessert sich Mainz um vier Plätze. Gemessen an wichtigen Faktoren müsste die Landeshauptstadt besser abschneiden. Mit dem Sieger verbindet sie eine Städtepartnerschaft.
In einer Studie verbessert sich Mainz um vier Plätze. Gemessen an wichtigen Faktoren müsste die Landeshauptstadt besser abschneiden. Mit dem Sieger verbindet sie eine Städtepartnerschaft.
Die Menschen hier sind glücklicher als im Vorjahr, aber deutlich unter den Möglichkeiten: Die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt Mainz belegt im aktuellen «Glücksatlas» der Süddeutschen Klassenlotterie (SKL) den 16. Platz. Das sind zwar vier Plätze besser als 2025 - aber gemäß objektiver Faktoren wie Bildungsangebot oder Eigentumsquote müsste die Stadt weiter vorn stehen, wie es heißt - auf dem 9. Platz. Ein Trost: Mainz landete weit vor den hessischen Nachbarn Frankfurt (38. Platz) und Wiesbaden (39. Platz).
Das Ranking listet 40 Großstädte mit mehr als 200.000 Einwohnern auf. Für die Umfrage wurde mündlich und persönlich die Frage gestellt: «Wenn Sie einmal alles in allem nehmen, wie zufrieden sind Sie insgesamt zurzeit mit Ihrem Leben?» Die Befragten bewerteten individuell, was ihr Leben lebenswert macht. Daneben wurde ein Index der objektiven Lebensqualität aus 30 Indikatoren in acht Kategorien erstellt, darunter Wohnen, Kriminalität, Wohlstand und Arbeitsmarkt, Gesundheit, Familie und Bildung.
Die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt ist die einzige Kommune aus dem Bundesland in der Rangliste. Bundesweiter Spitzenreiter ist der Studie zufolge das thüringische Erfurt, seit 1988 eine der Partnerstädte von Mainz. Am schlechtesten schneidet Rostock (Mecklenburg-Vorpommern) ab. Insgesamt hätten sich die Befragten zufriedener geäußert als im vergangenen Jahr, teilten die an der Studie beteiligten Forscher der Universität Freiburg mit.
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