Hornbach steigert Umsatz - Höhere Kosten belasten Gewinn
Trotz Umsatzplus verdient Hornbach weniger. Gestiegene Kosten und Währungseffekte belasten den Gewinn, doch die Jahresprognose bleibt bestehen.
Trotz Umsatzplus verdient Hornbach weniger. Gestiegene Kosten und Währungseffekte belasten den Gewinn, doch die Jahresprognose bleibt bestehen.
Der Baumarkt- und Baustoffkonzern Hornbach Holding ist mit Umsatzzuwächsen in das neue Geschäftsjahr 2026/27 gestartet. Dabei profitierte das Unternehmen vor allem von der guten Entwicklung der Bau- und Gartenmärkte im europäischen Ausland, wie Hornbach in Bornheim mitteilte.
Operativ verdiente der Konzern wegen gestiegener Kosten aber etwas weniger. Das Management sieht sich hinsichtlich der Prognose für das Gesamtjahr 2026/27 jedoch «auf einem guten Weg».
In den drei Monaten bis Ende Mai stieg der Umsatz um 4,9 Prozent auf 2,0 Milliarden Euro. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) fiel indessen leicht um 0,5 Prozent auf 161 Millionen Euro. Grund hierfür seien gestiegene Personalkosten vor allem wegen der Eröffnung neuer Märkte sowie höherer Betriebs- und Sachkosten.
Unter dem Strich verdiente Hornbach vor Anteilen Dritter 104,2 Millionen Euro und damit 5,7 Prozent weniger als im Vorjahr. Zurückzuführen sei dies vor allem auf höhere Zinsaufwendungen sowie negative Währungseffekte.
Die Prognose für das laufende Geschäftsjahr 2026/27 bestätigte der Konzern. Den Umsatz erwartet das Management weiter etwa auf dem Vorjahreswert von 6,4 Milliarden Euro oder leicht darüber. Operativ wird auf bereinigter Basis ein in etwa stabiles Ergebnis (Ebit) in Aussicht gestellt. Im vergangenen Geschäftsjahr hatte das Unternehmen einen bereinigten operativen Gewinn von 264,7 Millionen Euro erzielt.
© dpa-infocom, dpa:260619-930-247600/1
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