Krankenhausreform und Nichtraucherschutz: Hochs Schwerpunkte
Der alte und der neue Gesundheitsminister in Rheinland-Pfalz hat seine wichtigsten Vorhaben für die nächsten fünf Jahre skizziert. Ein Überblick.
Der alte und der neue Gesundheitsminister in Rheinland-Pfalz hat seine wichtigsten Vorhaben für die nächsten fünf Jahre skizziert. Ein Überblick.
Der rheinland-pfälzische Gesundheitsminister Clemens Hoch (SPD) sieht weiter dringenden Nachbesserungsbedarf der Bundesregierung bei der Ausstattung der Krankenhäuser. Andernfalls müssten zunehmend die Kommunen Kliniken übernehmen, sagte der SPD-Politiker in Mainz. «Es wird zulasten der Kommunen umverteilt», kritisierte er die Bundesregierung.
«Für die Versorgungslage der Menschen wird sich aber nicht wahnsinnig viel ändern», versprach der Minister. Für Operationen wie bei Krebs oder für eine künstliche Hüfte müssten sie jedoch künftig teilweise längere Wege eingrechnen, um in spezialisierten Häusern behandelt zu werden.
Die schwarz-rote Landesregierung werde über den Sommer entscheiden, welche Krankenhäuser künftig für welche Leistungen zuständig seien und dies voraussichtlich im September veröffentlichen. Bis Jahresende solle der Krankenhausplan stehen.
Neben der Krankenhausreform hat der Minister, der außer für Gesundheit und Wissenschaft jetzt auch für Weiterbildung zuständig ist, noch eine Reihe weiterer Schwerpunkte bekanntgegeben. Eine Auswahl.
Welche Schwerpunkte werden beispielsweise fortgesetzt?
Wie geht es mit der Geburtshilfe weiter?
Wie können Ärzte und Fachkräfte gefunden werden?
Wie soll Prävention zum Schwerpunkt werden?
Was ist mit der Psychotherapie?
Was ändert sich bei den Hochschulen?
Was plant Hoch bei der politischen Bildung und Gedenkkultur?
von Ira Schaible, dpa
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