Feldhasen: Es wird viel gehoppelt im Saarland
Das recht warme Klima im Saarland kommt den Langohren entgegen, es gibt hier mehr von ihnen als etwa in höheren Lagen der Mittelgebirge. Insgesamt sind die Bestände stabil.
Das recht warme Klima im Saarland kommt den Langohren entgegen, es gibt hier mehr von ihnen als etwa in höheren Lagen der Mittelgebirge. Insgesamt sind die Bestände stabil.
Im Saarland leben vergleichsweise viele Feldhasen und ihr Bestand bleibt stabil. Nach Angaben der Vereinigung der Jäger des Saarlandes gab es im Frühjahr 2025 hochgerechnet rund 21 Feldhasen pro Quadratkilometer Feld und Wiese. Im Vergleich dazu waren es bundesweit etwa 19. Zugute komme den Tieren, dass es im Saarland recht warm sei, erklärte der Landesverband in Saarwellingen. Das steigere die Überlebenschancen des Nachwuchses.
Ein wichtiger Indikator für die Entwicklung der Hasenbestände ist auch die sogenannte Nettozuwachsrate. Dafür werden die Bestände im Frühjahr und Herbst miteinander verglichen. Im vergangenen Jahr lag der Zuwachs zwischen Frühjahr und Herbst bundesweit bei rund sieben Prozent, im Saarland mit knapp 16 Prozent deutlich höher.
Neue Krankheit im Blick
Sorgen bereitet dem Deutschen Jagdverband (DJV) und der Deutschen Wildtier Stiftung trotz der insgesamt stabilen Bestände eine vergleichsweise neue Krankheit: die Myxomatose. Sie wurde erstmals 2023 bei Feldhasen in Deutschland nachgewiesen und hat sich seitdem auch in weitere Bundesländer ausgebreitet. Im Saarland gab es nach Angaben der Vereinigung der Jäger bislang jedoch noch keinen Fall bei einem Feldhasen.
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