Erhöhte Gefahr von Wildunfällen durch die Zeitumstellung
Durch die Zeitumstellung sind Autofahrer eine Stunde früher unterwegs. In der Dämmerung steigt dadurch die Gefahr für Wildunfälle. Worauf Autofahrer achten sollten.
Durch die Zeitumstellung sind Autofahrer eine Stunde früher unterwegs. In der Dämmerung steigt dadurch die Gefahr für Wildunfälle. Worauf Autofahrer achten sollten.
Rund um die Zeitumstellung am kommenden Wochenende sollten sich Autofahrer auf gefährlichen Wildwechsel im Berufsverkehr einstellen. Der ADAC warnt vor einer erhöhten Gefahr von Wildunfällen. «Während für uns Menschen der Tag eine Stunde früher beginnt, ändert sich der Tagesablauf für die Tiere nicht. Das birgt die Gefahr, dass nahrungssuchende Tiere nun häufiger gut befahrene Straßen kreuzen», erklärt ein Sprecher des ADAC Mittelrhein.
Daher sei besonders in der Dämmerung erhöhte Vorsicht von Autofahrern geboten. Auch der Landesjagdverband Rheinland-Pfalz warnt: «Die Tiere sind immer zur gleichen Zeit unterwegs. Jetzt kommen sie aber in die Verkehrszeiten, was dann zu vermehrten Wildunfällen führen kann, besonders in der Dämmerung».
«Achtung Wildgefahr im Frühjahr»
Generell betont der ADAC, dass die Gefahr von Wildunfällen im Frühling zunehme. In den Monaten April und Mai käme es statistisch etwa zu doppelt so vielen Wildunfällen wie in den anderen Monaten. Vor allem Rehe sind zu dieser Zeit besonders aktiv, wie der Jagdverband erklärt: «Pflanzenfresser wie das Reh queren jetzt häufig Straßen. Nach den kargen Wintermonaten sind sie auf der Suche nach frischem Grün»
Bei den Rehböcken würden zudem die Hormone eine Rolle spielen. Im Frühjahr verteidigen sie ihr Revier gegen Kontrahenten. Geschlechtsreife einjährige Böcke werden demnach vertrieben und müssen sich eine neue Bleibe suchen.
Zeitumstellung sorgt für Müdigkeit
Anders als für die Tiere, ändert sich für viele Menschen der Schlafrhythmus, wenn am letzten Sonntag im März die Uhr umgestellt wird. Laut ADAC eine zusätzliche Gefahr für den Straßenverkehr: «Bei Müdigkeit reagiert der Körper deutlich langsamer. Zum Bremsweg kommt noch der Reaktionsweg hinzu.» Bei 60 km/h könnten das bereits 18 Meter sein. «Wer dann noch müde am Steuer von einem Tier überrascht wird, handelt möglicherweise zu spät» und kann einen Wildunfall nicht mehr verhindern.
Um einen Unfall zu vermeiden, raten die Experten:
Im Fall eines Wildunfalls empfehlen sie:
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