Neben den sprunghaften Preisanstiegen für Sprit und Heizöl haben auch die Preise für Süßwaren im März für eine steigende Inflationsrate in Rheinland-Pfalz gesorgt. Zum Beispiel beim Kauf von Zucker, Marmelade, Honig und anderen Süßwaren musste 8,4 Prozent mehr als im Vorjahresvergleich gezahlt werden, teilte das Statistische Landesamt in Bad Ems auf Basis vorläufiger Zahlen mit.
Insgesamt lagen die Verbraucherpreise im März um 2,9 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats, damit erreichte die Inflationsrate den höchsten Stand seit Dezember 2024.
Inflationstreiber waren vor allem die Energiekosten. Im Vergleich zum März 2025 gingen die Preise für Kraftstoffe (plus 25,6 Prozent) und Heizöl (plus 25,1) steil nach oben. Beim Gas und den festen Brennstoffen erhöhten sie sich dagegen kaum, günstiger wurden Strom (minus 4,2) und Fernwärme (minus 1,2).
Butter und Quark günstiger
Für Nahrungsmittel musste ein Prozent mehr als im Vorjahresmonat gezahlt werden. So kosteten Obst sowie Fleisch und Fleischwaren über drei Prozent mehr als im März 2025. Deutlich günstiger wurden dagegen Speisefette und Speiseöle angeboten (minus 15,5), so sackte der Butterpreis um über 26 Prozent ein. Für Molkereiprodukte und Eier musste ebenfalls weniger bezahlt werden (minus 3,1), besonders deutlich war die Preissenkung beim Quark (minus 23).
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