Einsatzkräfte melden Löscherfolge bei Waldbrand
Zwar ist noch immer kein Ende des Einsatzes in dem mit Munition belasteten Waldstück absehbar - und doch geht es voran. Ein Thema bleiben hohe Temperaturen und Wind.
Zwar ist noch immer kein Ende des Einsatzes in dem mit Munition belasteten Waldstück absehbar - und doch geht es voran. Ein Thema bleiben hohe Temperaturen und Wind.
An Tag fünf des Waldbrandes im Kreis Bad Kreuznach gibt es Fortschritte bei dem Großeinsatz. Die Lage habe sich weiter stabilisiert, teilte der Kreis mit. Es würden nach wie vor Glutnester in dem Gebiet nahe der Ortschaft Traisen gelöscht. In der Nacht habe außerdem Regen Entlastung gebracht. Wann der Einsatz abgeschlossen werden kann, ist laut Kreis dennoch nach wie vor nicht absehbar.
Nach Einschätzung der Einsatzleitung bleiben Wind und hohe Temperaturen entscheidende Faktoren. Vorhandene Glutnester könnten wieder aufflammen. Ziel sei es, in Absprache mit dem Kampfmittelräumdienst weitere mit Munition belastete Areale betreten zu können.
Genau das war nach dem Ausbruch des Brandes am Samstag - vor allem, nachdem Knallgeräusche in dem Waldstück gehört worden waren - an vielen Stellen zunächst nicht möglich gewesen. Dadurch war der Einsatz erheblich erschwert worden, auch eine zwischenzeitliche vorsorgliche Räumung des Ortes Traisen war nötig gewesen.
Der aus Niedersachsen herbeigeschaffte Löschroboter hat nach Einschätzung von Landrätin Bettina Dickes (CDU) richtig geholfen. Er war in Gelände gefahren, wo Munition vermutet worden war, um keine Feuerwehrleute zu gefährden. Einsatzkräfte aus der Region, anderen Teilen von Rheinland-Pfalz sowie aus anderen Bundesländern werden seit Dienstag dem Kreis zufolge unterstützt von einer ehrenamtlichen, international tätigen Hilfsorganisation.
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