Betroffen ist auch ein Vogelpark. (Symbolbild)
Silas Stein/dpa
Betroffen ist auch ein Vogelpark. (Symbolbild)
Weiterhin neue Fälle

Bislang 34 Fälle von Geflügelpest nachgewiesen

Nach wie vor erkranken Vögel in Rheinland-Pfalz an der Geflügelpest. Auch ein Vogelpark ist betroffen.

In diesem Jahr sind bislang 34 Fälle von Geflügelpest in Rheinland-Pfalz nachgewiesen worden. Wie das Landesuntersuchungsamt in Koblenz mitteilte, wurde das hochansteckende Virus bei 33 Wildvögeln sowie in einem Vogelpark in der Pfalz entdeckt. Dort mussten bislang 19 Vögel getötet werden, die anderen rund 200 Tiere würden sorgfältig überwacht. Der Vogelpark bleibe bis auf weiteres geschlossen.

Die klassische Geflügelpest ist eine tödlich verlaufende Erkrankung von Vögeln. Von der Ansteckung bis zum Ausbruch der Krankheit vergehen Stunden bis wenige Tage. Die Erkrankungserscheinungen können sehr vielfältig sein. Das Robert Koch-Institut schätzt das Risiko einer Infektion beim Menschen als sehr gering ein - abgesehen von Menschen mit sehr engem Kontakt zu infiziertem Nutzgeflügel. Die Experten warnen trotzdem davor, tote oder kranke Wildvögel zu berühren, auch um das Virus nicht weiterzutragen.

© dpa-infocom, dpa:260226-930-740729/1
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