Bischof Bätzing zu Ostern: «Heute schon gelacht?»
Heiterkeit als Zeichen des Glaubens: Bischof Bätzing spricht in seiner Osterpredigt von der Heiterkeit als etwas Tröstliches.
Heiterkeit als Zeichen des Glaubens: Bischof Bätzing spricht in seiner Osterpredigt von der Heiterkeit als etwas Tröstliches.
Bischof Georg Bätzing verbindet Ostern mit Heiterkeit. «Österliche Menschen sind heiter», sagte er bei seiner Osterpredigt im Dom in Limburg laut Mitteilung. «Heiterkeit ist kein oberflächlicher Spaß; schon gar nicht auf Kosten anderer.»
Vielmehr habe Heiterkeit etwas sehr Tröstliches, sagte er. Gerade, wenn sie in Verbindung mit dem Ernst des Lebens stehe. «Denn heiter genommen wird der Ernst des Lebens erst genießbar.»
An Ostern wappneten sich gläubige Menschen gegen «die vereinnahmende Kraft des Faktischen», sagte er. «Sie ist bislang nicht untergegangen, diese Welt. Wir dürfen auf Zukunft hoffen, auf Frieden und Gerechtigkeit». Das gebiete sich sogar mit Blick auf die kommende Generation. Zum Abschluss sagte er: «Woran erkennt man österliche Menschen? An ihrer Heiterkeit. Also: Heute schon gelacht? Heute schon gelächelt?»
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