Die Polizei ermittelt unter anderem wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung. (Symbolbild)
Peter Kneffel/dpa
Die Polizei ermittelt unter anderem wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung. (Symbolbild)
Verdacht der Brandstiftung

Bewohnerin nach Brand in Kastellaun in U-Haft

Nach einem Brand in Kastellaun sitzt die 65-jährige Bewohnerin in Untersuchungshaft. Die Polizei ermittelt wegen schwerer Brandstiftung und versuchten Tötungsdelikts.

Das Feuer in einem Einfamilienhaus im Rhein-Hunsrück-Kreis am Dienstagabend könnte vorsätzlich gelegt worden sein. Die Ermittlungen der Kriminaldirektion hätten den Verdacht ergeben, dass der Brand vorsätzlich von der 65-jährigen Bewohnerin des Hauses in Kastellaun verursacht worden sein könnte, teilte die Polizei mit. 

Die Frau und ihr 83-jähriger Lebensgefährte wurden bei dem Brand schwer verletzt, beide seien mit Rauchgasvergiftungen in Krankenhäuser gebracht worden. Der Zustand des Mannes sei noch immer kritisch, hieß es. Die Polizei ermittelt nun wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung und eines versuchten Tötungsdelikts. Ein Ermittlungsrichter am Amtsgericht Bad Kreuznach habe noch am Mittwoch Untersuchungshaft für die 65-Jährige angeordnet. Es gelte die Unschuldsvermutung, so die Polizei. 

An dem Einfamilienhaus entstand ein Schaden in Höhe von mehreren hunderttausend Euro. Die beiden Bewohner des Hauses seien von zwei engagierten Ersthelfern aus dem brennenden Gebäude gerettet worden. «Die beiden 32- und 57-jährigen Retter erlitten ebenfalls eine leichte Rauchgasvergiftung und wurden vorsorglich in ein Krankenhaus verbracht, dass sie mittlerweile wieder verlassen konnten», hieß es von der Polizei.

© dpa-infocom, dpa:260305-930-774389/1
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