Ausländerbehörde erhält Bombendrohung per Fax
Nach einer Bombendrohung per Fax gibt die Polizei in Ludwigshafen Entwarnung. Wie Experten die Lage einschätzen und welche Folgen der falsche Alarm haben kann.
Nach einer Bombendrohung per Fax gibt die Polizei in Ludwigshafen Entwarnung. Wie Experten die Lage einschätzen und welche Folgen der falsche Alarm haben kann.
Die Ausländerbehörde der Stadt Ludwigshafen hat eine anonyme Bombendrohung erhalten - per Fax. Die Drohung sei am Dienstagmorgen bei der Behörde eingegangen, teilte die Polizei mit. «Das Gebäude wurde daraufhin durch alarmierte Polizeikräfte mit Unterstützung von Sprengstoffspürhunden durchsucht.» Es seien keine gefährlichen Substanzen gefunden worden.
Experten des Landeskriminalamtes hätten das Schreiben analysiert. Nach deren Einschätzung ist nicht von einer ernsthaften Drohung auszugehen, hieß es. Die Kriminalpolizei Ludwigshafen habe die Ermittlungen wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung einer Straftat aufgenommen.
Bombendrohungen stellen eine Straftat dar und werden entsprechend rechtlich geahndet, so die Polizei. Durch die polizeilichen Einsatzmaßnahmen können demnach zudem erhebliche Kosten entstehen.
© dpa-infocom, dpa:260825-930-579853/1
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten