Ahrtal-Jahrestag: «Eine Nacht, die ein Land nicht vergisst»
Fünf Jahre nach der Flutkatastrophe erinnert Parlamentspräsident Lammert an die Opfer. Er verspricht: «Der Landtag wird das Ahrtal nicht vergessen.»
Fünf Jahre nach der Flutkatastrophe erinnert Parlamentspräsident Lammert an die Opfer. Er verspricht: «Der Landtag wird das Ahrtal nicht vergessen.»
Zum fünften Jahrestag der Flutkatastrophe im Ahrtal hat der rheinland-pfälzische Landtagspräsident Matthias Lammert an die Opfer erinnert und weitere Anstrengungen beim Wiederaufbau der geschädigten Region bekräftigt. «Es gibt Nächte, die ein Land nicht vergisst. Die Flutnacht im Ahrtal war eine solche Nacht», sagte der CDU-Politiker in einer Videobotschaft.
Das Hochwasser habe «unermessliches Leid, Verlust und Zerstörung» verursacht, zugleich aber auch «beeindruckenden Zusammenhalt und großen Einsatz» hervorgebracht. Auch fünf Jahre später gelte das tiefe Mitgefühl den Opfern, ihren Angehörigen und allen Betroffenen. «Die Katastrophe vom 14. auf den 15. Juli 2021 hat das Leben vieler Menschen für immer verändert und unser Land tief erschüttert.»
Die Pflicht, den Katastrophenschutz zu stärken
Bis heute hätten die Menschen mit den Folgen zu kämpfen. Es sei Aufgabe des Parlaments, zu erinnern, zu würdigen und Konsequenzen zu benennen, betonte Lammert. Der Landtag habe die Katastrophe parlamentarisch aufgearbeitet, Verantwortung benannt und wichtige Lehren gezogen. Zugleich bleibe das Land in der Pflicht, den Wiederaufbau voranzutreiben und den Katastrophenschutz zu stärken. «Der Landtag wird das Ahrtal nicht vergessen.»
Das Hochwasser in der Nacht vom 14. auf den 15. Juli 2021 in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen war eine der verheerendsten Naturkatastrophen in der jüngeren deutschen Geschichte. Nach Starkregen verwandelte sich die Ahr in eine Sturzflut, die mehr als 180 Menschen das Leben kostete - 136 in Rheinland-Pfalz und 49 in Nordrhein-Westfalen.
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