Die Folgen von Unwettern sind oft teuer für Versicherungen und Hausbesitzer. (Archiv)
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Die Folgen von Unwettern sind oft teuer für Versicherungen und Hausbesitzer. (Archiv)
Zehntausende Fälle

27 Millionen Euro Schaden durch Unwetter im Saarland

Sturm, Hagel und Überschwemmung haben im vergangenen Jahr 14.000 Schadensfälle allein im Saarland verursacht. Doch viele Häuser sind laut Versicherungsverband nicht ausreichend versichert.

Unwetter haben im Jahr 2025 im Saarland Versicherungsschäden in Höhe von insgesamt 27 Millionen Euro verursacht. Darunter fallen etwa 14.000 Schadensfälle wegen Überschwemmungen, Starkregen oder auch Sturm und Hagel, wie der Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft in Berlin mitteilte. Diese Zahlen umfassen nur die versicherten Schäden.

«Auf Elementargefahren entfielen im Saarland im Schnitt 3.800 Euro je Schaden, auf Sturm- und Hagelschäden 1.600 Euro», sagte der Hauptgeschäftsführer des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft, Jörg Asmussen. Nur etwa 56 Prozent der Wohngebäude in dem Bundesland seien gegen Überflutung und andere Elementarschäden versichert. In der Wohngebäudeversicherung seien in der Regel nur Schäden durch Sturm und Hagel automatisch mitversichert.

Bundesweit Milliardenschaden 

Bundesweit verursachten Sturm, Hagel und andere Unwetter in der Sachversicherung 1,4 Milliarden Euro Schäden, drei Milliarden Euro weniger als im Vorjahr. Der Grund: 2025 gab es keine großflächigen Überschwemmungen. Mehr als zwei Drittel der Schäden - eine Milliarde Euro - wurden im vergangenen Jahr von Sturm und Hagel verursacht. Überschwemmungen, Starkregen und andere sogenannte Elementarschäden, die von der normalen Gebäudeversicherung nicht gedeckt sind, schlugen mit 400 Millionen Euro zu Buche.

© dpa-infocom, dpa:260430-930-13031/1
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