Ein Mangel an Flugabwehrraketen für die vorhandenen Patriot-Systeme erschwert die Abwehr russischer ballistischer Raketen. (Archivbild)
Jens Büttner/dpa
Ein Mangel an Flugabwehrraketen für die vorhandenen Patriot-Systeme erschwert die Abwehr russischer ballistischer Raketen. (Archivbild)
Ukraine-Krieg

Massiver russischer Raketenangriff auf Kiew - Verletzte

Russland startet erneut einen massiven Angriff mit ballistischen Raketen auf die ukrainische Hauptstadt. Explosionen lassen die Einwohner nicht zur Ruhe kommen. Mehrere Brände brechen aus.

Die ukrainische Hauptstadt Kiew ist vom russischen Militär massiv mit ballistischen Raketen angegriffen worden. Dutzende Explosionen teils von Flugabwehrraketen waren in der Nacht im Zentrum der Dreimillionenstadt zu hören, wie ein Reporter vor Ort berichtete. 

Bürgermeister Vitali Klitschko informierte über Einschläge und Schäden in mehreren Stadtteilen. Es sei zu Bränden gekommen. Mindestens sieben Menschen seien verletzt worden. Angaben der ukrainischen Luftwaffe zufolge wurden mehr als zwei Dutzend ballistische Raketen auf Ziele in und nahe der Hauptstadt abgefeuert.

Die Ukraine wehrt sich seit mehr als vier Jahren gegen eine russische Invasion. Mit westlicher Hilfe, besonders aus Deutschland, wurde die Flugabwehr modernisiert. Zuletzt klagte Kiew jedoch über einen Mangel an Fluglenkkörpern für das Flugabwehrsystem Patriot zur Abwehr ballistischer Raketen.

© dpa-infocom, dpa:260718-930-405857/2
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