Der Musiker Kid Rock ist ein bekannter Trump-Anhänger. (Archivbild)
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Der Musiker Kid Rock ist ein bekannter Trump-Anhänger. (Archivbild)
Militärhubschrauber

Hegseth mit Kid Rock auf Spritztour in Armeehubschraubern

Es ist nicht das erste Mal, dass Militärhubschrauber im Umfeld von Kid Rock für Aufsehen sorgen. Nun flog US-Minister Hegseth selbst mit dem Musiker – und erntet Kritik.

US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat den Musiker Kid Rock zu einem Ausflug in Kampfhubschraubern mitgenommen. Er habe sich mit seinem «Freund» und einigen Helikopterpiloten der US-Armee zu einem Flug getroffen, schrieb Hegseth auf X. Kid Rock sei ein «Patriot und großer Unterstützer unserer Truppen». 

Der kalifornische Gouverneur Gavin Newsom kritisierte den Flug. Sein Büro griff einen Medienbericht zu dem Vorfall auf und fragte, warum Steuerzahler dafür aufkommen sollten, «dass Kid Rock in 100-Millionen-Dollar-Hubschraubern herumfliegt». Der Demokrat gehört zu den schärferen Kritikern der Regierung von US-Präsidenten Donald Trump. Pentagon-Sprecher Sean Parnell erklärte laut einem Bericht des Senders CNN, die Hubschrauber seien im Rahmen einer Initiative zum 250. Jahrestag der Unabhängigkeitserklärung der USA «zur Unterstützung einer Veranstaltung» eingesetzt worden.

Der Vorfall knüpft an eine frühere Szene an: Im März hatten Militärpiloten mit Hubschraubern nahe dem Anwesen von Kid Rock in Kentucky in der Luft «gestanden» und ihn offenbar begrüßt. Konsequenzen gab es nicht: Hegseth stoppte interne Militärermittlungen und hob die Suspendierung der Piloten auf. Kid Rock, der mit bürgerlichem Namen Robert Ritchie heißt, ist ein erklärter Anhänger von US-Präsident Donald Trump.

Vor Hegseths Post hatte ein US-Journalist unter Berufung auf Militärquellen und Flugdaten berichtet, der Minister habe mit Kid Rock eine Spritztour in Kampfhubschraubern vom Typ Apache unternommen. Der Musiker sei am Montagmorgen (Ortszeit) mit seinem Privatjet nach Fort Belvoir im Bundesstaat Virginia geflogen und habe den Minister getroffen. Die Maschinen seien teils nur mit einem Piloten besetzt gewesen, damit beide jeweils auf dem zweiten Sitz mitfliegen konnten. Unklar blieb, woher die eingesetzten Hubschrauber stammten – Apache-Maschinen sind dort nach Angaben des Journalisten nicht stationiert.

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