66 Tote bei Absturz von Militärflugzeug in Kolumbien
Ein Militärflugzeug mit mehr als 120 Insassen stürzt in Kolumbien kurz nach dem Start ab. Der Oberbefehlshaber der Streitkräfte äußert sich zur Ursache.
Ein Militärflugzeug mit mehr als 120 Insassen stürzt in Kolumbien kurz nach dem Start ab. Der Oberbefehlshaber der Streitkräfte äußert sich zur Ursache.
Beim Absturz eines Militärflugzeugs im Süden Kolumbiens sind offiziellen Angaben zufolge mindestens 66 Menschen gestorben und Dutzende verletzt worden. Dies teilte der Oberbefehlshaber der kolumbianischen Streitkräfte, General Hugo Alejandro López Barreto, auf X mit.
Bei den Todesopfern handele es sich überwiegend um Militärs, die große Mehrheit von ihnen habe dem Heer angehört. Zudem starben den Angaben zufolge Mitglieder der Luftwaffe sowie zwei Polizisten. Bislang seien 57 Menschen teils schwer verletzt in Krankenhäuser gebracht worden. Als vermisst galten zunächst vier Militärs.
López Barreto sprach von einem «tragischen Unfall». «Derzeit haben wir keine Informationen oder Indizien, dass es sich um einen Anschlag einer illegalen bewaffneten Gruppe gehandelt haben könnte», sagte er weiter. An Bord der Maschine vom Typ C-130 Hercules befanden sich seinen Angaben zufolge insgesamt 128 Menschen, davon 11 Besatzungsmitglieder. Zuvor hatte der regionale Gouverneur John Gabriel Molina Acosta von acht Toten gesprochen.
Das Flugzeug war wenige Minuten nach dem Start vom Flughafen in Puerto Leguízamo im Departement Putumayo nahe der Grenze zu Peru abgestürzt. Die Ursache ist bislang unklar.
© dpa-infocom, dpa:260323-930-856609/4
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