Viele Menschen in der Ukraine leiden unter den Folgen der russischen Angriffe auf die Energieversorgung. (Archivbild)
Efrem Lukatsky/AP/dpa
Viele Menschen in der Ukraine leiden unter den Folgen der russischen Angriffe auf die Energieversorgung. (Archivbild)
Ukraine-Krieg

35.000 Haushalte um Odessa ohne Strom

Russische Drohnenangriffe legen Teile von Odessa lahm. Millionen Ukrainer sind bei Frost ohne Strom, Heizung und Wasser – die Lage bleibt angespannt.

Für 35.000 Haushalte im südukrainischen Gebiet Odessa ist nach einem russischen Drohnenangriff der Strom ausgefallen. Das teilte der Stromversorger DTEK mit und sprach von einem schweren Schaden. «Die Wiederherstellung der Versorgung braucht Zeit», hieß es in der Mitteilung. 

In der Hafenstadt Odessa traf der Angriff ein Objekt der Infrastruktur und ein Wohnhaus, wie Bürgermeister Serhij Lyssak auf Telegram mitteilte. Zwei Menschen seien verletzt worden.

Viele ukrainische Großstädte sitzen im Dunkeln

Wegen der schweren Luftangriffe der vergangenen Tage gibt es in der Hauptstadt Kiew, in Dnipro, Odessa und anderen Städten der Ukraine so gut wie keinen Strom. Deshalb fallen auch Heizung und Wasser aus. Zugleich herrscht strenger Frost von Nachttemperaturen bis minus 18 Grad. Die Lage ist für Millionen Menschen äußerst angespannt.

Die ukrainische Luftwaffe fing in der Nacht nach eigenen Angaben 135 von 156 angreifenden russischen Drohnen ab. Es war damit ein im Vergleich der vergangenen Wochen kleiner Angriff. Trotzdem gab es Einschläge an 18 Stellen.

© dpa-infocom, dpa:260112-930-531612/1
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