Kidman: «Einsamkeit ist heutzutage ein großes Problem, insbesondere für Menschen in dieser Lebensphase.» (Archivbild)
Richard Shotwell/Invision/AP/dpa
Kidman: «Einsamkeit ist heutzutage ein großes Problem, insbesondere für Menschen in dieser Lebensphase.» (Archivbild)
Emotionale Stütze

Nicole Kidman möchte Sterbebegleiterin werden

Die Star-Schauspielerin überrascht mit einem neuen Berufswunsch: Sie will Sterbeamme werden. Ein schwerer Verlust hat ihr eine wichtige Erkenntnis eingebracht.

Hollywood-Star Nicole Kidman («Babygirl») möchte professionelle Sterbebegleiterin werden. Sie strebe an, im Zuge ihrer persönlichen Weiterentwicklung eine «Death-Doula» zu werden, offenbarte Kidman als Gast einer Gesprächsreihe der Universität San Francisco am Wochenende. «Einsamkeit ist heutzutage ein großes Problem, insbesondere für Menschen in dieser Lebensphase. Ich möchte für sie da sein. Ich möchte ihnen beistehen können.»

Kidman spricht über Einsamkeit

Anders als Geburten werde dem Sterben gesellschaftlich keine so große Bedeutung beigemessen, obwohl das ein wichtiger Teil der Kultur sei, sagte die 58-jährige Oscar-Preisträgerin auf der Veranstaltung, über die die Zeitung «San Francisco Chronicle» berichtete. Ihr sei klar geworden, dass ihre Mutter in ihren letzten Tagen einsam gewesen sei, sagte die Schauspielerin und Produzentin weiter. Der Tod ihrer Mutter Janelle Ann hatte Kidman bei den Filmfestspielen in Venedig im September 2024 unerwartet getroffen.

Begriff stammt eigentlich aus der Geburtshilfe

Der Begriff Doula bezeichnet bei Geburten nicht die Hebammenarbeit, sondern die nicht-medizinische Begleitung einer Gebärenden. «Death Doulas» – auf Deutsch auch Sterbeammen – stehen hingegen schwerstkranken Menschen in der letzten Phase ihres Lebens zur Seite.

© dpa-infocom, dpa:260414-930-942551/1
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