Nach Angaben seines Sprechers starb Sam Neill an einer Lungenentzündung. (Archivbild)
Richard Shotwell/Invision/AP/dpa
Nach Angaben seines Sprechers starb Sam Neill an einer Lungenentzündung. (Archivbild)
Hollywood

«Jurassic Park»-Star Sam Neill: Todesursache bekanntgegeben

Wegen «Ungenauigkeiten und falscher Behauptungen» in Medien hat der langjährige Sprecher von Sam Neill neue Details zu seinem Tod öffentlich gemacht. Woran starb der «Jurassic Park»-Star?

Der neuseeländische Schauspieler und «Jurassic Park»-Star Sam Neill ist nach Angaben seines langjährigen Sprechers an einer Lungenentzündung gestorben. Die Familie habe sich entschlossen, die Todesursache bekanntzugeben, weil in den Medien «Ungenauigkeiten und schlicht falsche Behauptungen» verbreitet worden seien, zitierte der australische Guardian den Sprecher Philip Grenz. 

Neill, der am Montag im Alter von 78 Jahren im australischen Sydney gestorben war, sei kurz vor seinem Tod krebsfrei gewesen. Der Filmstar («Das Piano») hatte 2022 öffentlich gemacht, an einem aggressiven Blutkrebs erkrankt zu sein. Nach Chemotherapien nahm er erfolgreich an einer CAR-T-Zelltherapie teil, einer modernen Form der Krebsimmuntherapie. In einer ersten Mitteilung zum Tod hatte die Familie bereits betont, dass Neill nicht an Krebs gestorben sei.

Ex-Partnerin: Immunsystem war stark angeschlagen

Neills frühere Partnerin, die australische Journalistin Laura Tingle, hatte dem Radiosender ABC Sydney am Dienstag gesagt, die jahrelangen Krebsbehandlungen hätten den Schauspieler aber stark geschwächt. Er habe über Jahre intensiv gegen den Krebs gekämpft und zahlreiche Therapien erhalten, die sein Immunsystem belastet hätten. In den vergangenen Wochen sei Neill bereits schwer krank gewesen.

Sein Sprecher Grenz erklärte weiter, Neill habe trotz seiner Erkrankung im vergangenen Jahr vier Filmproduktionen gedreht, die in den kommenden Monaten erscheinen sollen. Der Schauspieler habe sehr zurückgezogen gelebt und keinen öffentlichen Rummel um seine Person gewollt. Deshalb werde die Trauerfeier im engsten Familien- und Freundeskreis auf seiner Farm in Neuseeland stattfinden. Anstelle von Blumen bat die Familie um Spenden an Organisationen, die Neill besonders am Herzen lagen. 

Dem Schauspieler war 1993 als Paläontologe Dr. Alan Grant in Steven Spielbergs «Jurassic Park» der Durchbruch gelungen. In der Verfilmung von Michael Crichtons Bestseller spielte er an der Seite von Laura Dern und Jeff Goldblum. Jahrzehnte später kehrte er für «Jurassic World: Dominion» in die Rolle zurück.

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