Abstiegskampf pur: Der Wolfsburger Joakim Maehle packt die Grätsche gegen St. Paulis Arkadiusz Pyrka aus.
Christian Charisius/dpa
Abstiegskampf pur: Der Wolfsburger Joakim Maehle packt die Grätsche gegen St. Paulis Arkadiusz Pyrka aus.
Fußball-Bundesliga

St. Pauli und Heidenheim steigen ab – VfB holt Platz vier

St. Pauli und Heidenheim müssen runter, der VfL Wolfsburg rettet sich in die Relegation. Dem VfB Stuttgart reicht ein Remis für die Champions-League-Qualifikation.

Der FC St. Pauli und der 1. FC Heidenheim sind aus der Fußball-Bundesliga abgestiegen, der VfL Wolfsburg hat sich am 34. Spieltag in die Relegation gerettet. Mit 3:1 (1:0) gewann der VfL am Hamburger Millerntor und verteidigte so Platz 16. Heidenheim unterlag Mainz 05 mit 0:2 (0:2) und muss nach drei Erstliga-Jahren als Vorletzter den Gang ins Unterhaus antreten.

Die Champions-League-Qualifikation sicherte sich als viertes Team der VfB Stuttgart, dem bei Eintracht Frankfurt ein 2:2 (2:0) genügte. Hoffenheim und Leverkusen starten in der Europa League. Die TSG unterlag in Mönchengladbach 0:4 (0:2), Leverkusen spielte zu Hause 1:1 (0:0) gegen den Hamburger SV. Im Rennen um die Conference League verteidigte der SC Freiburg durch ein 4:1 (2:1) gegen RB Leipzig Platz sieben. 

Meister FC Bayern gewann gegen den 1. FC Köln 5:1 (3:1), Vize Borussia Dortmund 2:0 (0:0) bei Werder Bremen. Augsburg unterlag bei Union Berlin 0:4 (0:2).

FC St. Pauli - Wolfsburg 1:3

Der VfL Wolfsburg darf weiter auf den Klassenverbleib hoffen. Konstantinos Koulierakis (37.), St. Paulis Keeper Nikola Vasilj (64./Eigentor) und Dzenan Pejcinovic (80.) trafen für die Wölfe, die am kommenden Donnerstag das Relegations-Hinspiel zu Hause bestreiten. Das Rückspiel findet am darauffolgenden Montag statt. Als Gegner aus der zweiten Liga kommen die SV Elversberg, Hannover 96 und der SC Paderborn infrage. St. Paulis Abdoulie Ceesay (57.) hatte zum zwischenzeitlichen 1:1 ausgeglichen. Für den VfL setzte Christian Eriksen einen Handelfmeter (77.) an die Oberkante der Latte.

1. FC Heidenheim - Mainz 05 0:2

Die Hoffnungen auf ein Heidenheimer Wunder schwanden schnell. Phillip Tietz (7.) schoss die Mainzer früh in Führung, die Nadiem Amiri (43.) kurz vor der Pause ausbaute. Sportlich dürfte sich der bevorstehende Umbruch in Grenzen halten: Fast alle Profis haben Verträge für die 2. Bundesliga. Auch der langjährige Erfolgscoach Frank Schmidt will seinen noch bis 2027 gültigen Vertrag erfüllen. 

Eintracht Frankfurt - VfB Stuttgart 2:2

Die Stuttgarter ließen sich auch vom verspäteten Anpfiff wegen einer Pyrotechnik-Aktion der Frankfurter Fans nicht irritieren. Chema Andrés (10.) und Nikolas Nartey (45.+4) schickten den VfB schon vor der Pause stark auf Königsklassen-Kurs. Jonathan Burkardt (72./Foulelfmeter, 90.+2/Handelfmeter) bewahrte die Hessen immerhin vor einer Niederlage. Bei den Anhängern der Eintracht war die Stimmung nach einer enttäuschenden Runde trotzdem mies.

Borussia Mönchengladbach - TSG Hoffenheim 4:0

Die Hoffenheimer Champions-League-Träume platzten in Mönchengladbach jäh. 0:4 unterlagen die Kraichgauer bei der Borussia, spielen nach dem Fast-Abstieg des vergangenen Jahres in der kommenden Runde aber immerhin in der Europa League. Hugo Bolin (14.), Haris Tabakovic (23./64.) und Robin Hack (90.+1) führten die Heimelf mit ihren Toren zu einem überraschend deutlichen Sieg. Hoffenheim spielte lange in Unterzahl, weil Tim Lemperle wenige Sekunden nach der Pause Gelb-Rot sah (46.).

Bayer Leverkusen - Hamburger SV 1:1

Leverkusen verpatzte nach dem 1:3 in der Vorwoche beim VfB Stuttgart auch das letzte Saisonspiel, wird in der kommenden Saison aber zumindest an der Europa League teilnehmen. Gegen den Hamburger SV kam Bayer nur zu einem 1:1. Fabio Vieira (61. Minute) erzielte mit einem Traumtor die Gästeführung, die Jarell Quansah (78.) egalisierte. Gäste-Torhüter Sander Tangvik, der für Daniel Heuer Fernandes ran durfte, hatte vor der Pause einen Foulelfmeter von Patrik Schick (25.) pariert.

SC Freiburg - RB Leipzig 4:1

Der SC Freiburg spielt auch in der kommenden Saison wieder international. Niklas Beste (24.), Igor Matanovic (26.), Matthias Ginter (47.) und Derry Scherhant (75.) sicherten den Breisgauern mit ihren Toren beim 4:1 gegen RB Leipzig Platz sieben, der für die Teilnahme zur Conference League berechtigt. Gewinnt der SC am kommenden Mittwoch das Europa-League-Endspiel gegen Aston Villa, würde die Elf von Trainer Julian Schuster sogar in die Champions League aufrücken. Für die Gäste traf Assan Ouédraogo (33.).

FC Bayern München - 1. FC Köln 5:1

Vor dem Empfang der Meisterschale und den obligatorischen Bierduschen schossen sich die Bayern-Stars um Torschützenkönig Harry Kane für das DFB-Pokalfinale warm. Das muntere 5:1 gegen den 1. FC Köln war eine gelungene Einstimmung des Teams von Trainer Vincent Kompany auf das Finale am kommenden Samstag (20.00 Uhr) im Berliner Stadion gegen den Titelverteidiger VfB Stuttgart. Dreierpacker Kane (10./13./69.), Tom Bischof (22.) und Nicolas Jackson (83.) erzielten die Bayern-Tore, Said El Mala (18.) war für Köln erfolgreich.

Werder Bremen - Borussia Dortmund 0:2

Dank Torjäger Serhou Guirassy beendete der BVB die Saison mit einem Sieg. Der Vizemeister gewann bei Werder Bremen mit 2:0 (0:0), weil Guirassy in der 59. Minute per Kopf traf. Yan Couto (90.+5) erhöhte spät. Für Werder hatte die Niederlage keine Bedeutung mehr. Die Grün-Weißen hatten den Klassenverbleib nach einer komplizierten Saison bereits seit dem vergangenen Wochenende sicher.

Union Berlin - FC Augsburg 4:0

Beim vorerst letzten Spiel von Trainerin Marie-Louise Eta in der Männer-Bundesliga drehten die Berliner mächtig auf. Andrej Ilic (10./42.), András Schäfer (54.) und Wooyeong Jeong (89.) trafen zum verdienten 4:0 gegen den FC Augsburg. Weil Freiburg gegen Leipzig gewann, hätte dem FCA selbst ein Sieg nicht für Platz sieben gereicht.

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