Die Polizei hat einen mutmaßlichen Serieneinbrecher festgenommen. (Archivbild)
Marijan Murat/dpa
Die Polizei hat einen mutmaßlichen Serieneinbrecher festgenommen. (Archivbild)
Mehrere Bundesländer betroffen

Rund 50 Taten – Ermittler nehmen Serien-Einbrecher fest

In sechs Bundesländern soll ein 73-Jähriger seit mehr als 10 Jahren immer wieder in Häuser und Wohnungen eingebrochen sein. Wie die Behörden dem Serientäter nun auf die Spur gekommen sind.

Die Polizei hat nach monatelanger Ermittlungsarbeit einen mutmaßlichen Serieneinbrecher festgenommen, der für rund 50 Taten in mehreren Bundesländern verantwortlich sein soll. Der Mann sei am Samstag in Kitzingen in Bayern durch Beamte der Heilbronner Kriminalpolizei festgenommen worden. Der 73-jährige Pole sitzt inzwischen in Untersuchungshaft.

Die Behörden gehen davon aus, dass der Mann seit 2014 immer wieder von Polen nach Deutschland reiste, um Einbrücke zu begehen. Die Ermittler schreiben dem Mann rund 50 Einbrüche in Bayern, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Niedersachen zu. Wie viel Geld und Gegenstände der Mann in dem Zeitraum erbeutete, könne man abschließend noch nicht sagen, sagte eine Polizeisprecherin. Die Ermittlungen dauerten noch an.

Auf die Spur kamen die Ermittler dem Mann nach einem Einbruch in Möckmühl im Norden Baden-Württembergs. Dort gesicherte Spuren hätten Übereinstimmungen zu weiteren Einbrüchen in Baden-Württemberg gezeigt. Durch das Auto, das der Mann bei seinen Beutezügen verwendet haben soll, kamen die Ermittler dann auf den Mann, der sich laut Polizei seit 2014 immer in den Wintermonaten in derselben Unterkunft in Unterfranken eingemietet haben soll.

© dpa-infocom, dpa:260217-930-698983/1
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