Mainz-Coach über Abstiegskampf: «Marathon, kein Sprint»
Trainer Urs Fischer hofft gegen Heidenheim auf den ersten Bundesligasieg mit dem FSV Mainz 05. Eine Entscheidung im Abstiegskampf erwartet er aber nicht.
Trainer Urs Fischer hofft gegen Heidenheim auf den ersten Bundesligasieg mit dem FSV Mainz 05. Eine Entscheidung im Abstiegskampf erwartet er aber nicht.
Trotz der sportlichen Brisanz hat das Kellerduell zwischen Bundesliga-Schlusslicht FSV Mainz 05 und dem Tabellenvorletzten 1. FC Heidenheim für Urs Fischer keinen Endspiel-Charakter. «Das Ganze ist danach noch nicht entschieden. Es gibt dann noch weitere 17 Finalspiele», sagte der Mainzer Trainer vor der Partie am Dienstag (20.30 Uhr/Sky).
Der Abstiegskampf sei «ein Marathon, kein Sprint», bekräftigte der 59 Jahre alte Fußball-Lehrer. Allerdings dürfe man sich bei der Aufholjagd «nicht zu viel Zeit geben. Es gilt dran zu bleiben und die nächsten kleinen Schritte zu machen.»
Verzichten muss Fischer auf Maxim Leitsch, Phillipp Mwene und den erkrankten Nelson Weiper. Neuzugang Silas ist ebenfalls keine Option. «Für ihn kommt das Spiel zu früh. Er braucht noch die eine oder andere Einheit. Ich gehe davon aus, dass er uns am Samstag in Köln zur Verfügung steht», sagte der Schweizer.
Schafft Mainz den ersten Bundesligasieg unter Fischer?
Mit einem Sieg würden die Mainzer (9 Punkte) den Rivalen aus Heidenheim (12) dank der besseren Tordifferenz überholen. Leicht wird dies nach Ansicht von Fischer jedoch nicht. «Ich gehe davon aus, dass es ein hart umkämpftes Kampfspiel wird, in dem Kleinigkeiten entscheiden können. Voraussetzung ist, dass du alles auf dem Platz liegen lässt», sagte der 05-Trainer.
Einen Schönheitspreis könne man angesichts der Wetter- und Platzverhältnisse ohnehin nicht gewinnen. «Wir werden nach dem Spiel nicht fragen, wie wir die Punkte geholt haben. Wichtig ist, dass wir sie holen», sagte Fischer.
Mut mache das 2:2 bei Union Berlin am vergangenen Samstag, auch wenn es mit dem erhofften ersten Bundesligasieg unter Fischer trotz einer 2:0-Führung nicht geklappt hatte. «Wir waren genervt, denn wir hätten dieses Spiel gern gewonnen. Aber mit etwas Distanz betrachtet, haben die positiven Dinge überwogen. Die nehmen wir mit», sagte Fischer.
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