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Schmähplakate in der Bundesliga

Woher kommt der Hopp-Hass?

Sport-Deutschland diskutiert seit diesem Wochenende über das Spiel der TSG Hoffenheim gegen die Bayern. Das Ergebnis rückte dabei in den Hintergrund: Es gab mal wieder Schmähplakate und Gesänge gegen Hoffenheim-Mäzen Dietmar Hopp. Woher kommt der Hass der Fans?

Mission „TSG Hoffenheim“ stößt vielen Fans auf

Hoffenheim und traditionelle Vereine wie Bayern, Dortmund oder auch der FCK – das war von Beginn an keine Freundschaft. 2005 begann die Mission von Dietmar Hopp mit dem Ziel: Profi-Fußball für die Rhein-Neckar-Region. Und das war vielen Fans übel aufgestoßen. Ein Mann, der Millionen in die Hand nimmt und einen Verein aus dem Niemandsland bis ganz nach oben führt - hat funktioniert, aber es war ein steiniger Weg mit regelmäßiger Kritik, Schmähgesängen und Plakaten gegen den Geldgeber.

So viel macht Hopp für die Region

Aber wenn es das ja schon in den vergangenen Jahren gab, warum ist es jetzt so ein Thema? „Weil sich gerade gefühlt alle Fans der anderen Bundesliga-Clubs auf das Thema stürzen – dabei ist Hopp gar nicht der direkte Auslöser, sondern der DFB. Vor zwei Jahren hatte der Verband angekündigt: Wir verteilen keine Kollektivstrafen mehr. Und jetzt gab es wieder Provokationen von BVB-Fans gegen Hopp und Dortmund darf in den kommenden drei Jahren keine Fans mehr mit nach Sinsheim bringen – also eine Kollektivstrafe des DFB“, erklärt RPR1.Sportreporter Thomas Stüber.
Was dabei viele Fans vergessen – oder gar nicht wissen: Wie viel Dietmar Hopp für die Rhein-Neckar-Region eigentlich macht. In den letzten 25 Jahren flossen über 800 Millionen Euro in Kindergärten, Altenheime, Krebsforschung, Bildung, Jugendsport und vieles mehr.

Das Uniklinikum Heidelberg hat am Wochenende hierzu deutlich Stellung bezogen: