Geld zurück: Kfz-Versicherungen entlasten Autofahrer in Coronakrise

Wer während der Coronakrise weniger Auto fährt, soll auch entsprechend weniger Beitrag für seine KfZ-Versicherung bezahlen. Das teilte Europas größter Versicherer, die Allianz, am Sonntag laut der Deutschen Presse-Agentur mit und will damit seine Kunden in der Krise entlasten.

Autoversicherungen versprechen Erleichterung

Versicherungskunden, die coronabedingt in diesem Jahr deutlich weniger fahren als geplant, sollen am Ende ihres Versicherungsjahres Geld zurück bekommen, sagte Frank Sommerfeld, Chef der Sachversicherung bei der Allianz Deutschland. Bereits die Huk Coburg hat in den vergangenen Tagen dieses Entgegenkommen signalisiert und reagierte damit auf Kundenanfragen. Die DEVK bietet ihren Kunden an, ihre Jahresfahrleistung sofort reduzieren zu können, wenn sie nun deutlich weniger mit dem Auto unterwegs sind. Normalerweise kann die Jahresfahrleistung nur zum Jahreswechsel angepasst werden.

Kunden, die eventuell wegen Umsatz- oder Lohneinbußen im Moment nicht zahlungsfähig sind, erhalten in jedem Fall einen Zahlungsaufschub von einem Monat. Reicht diese Zeit nicht aus, kann der Aufschub auf bis zu drei Monate ausgeweitet werden. Auch Ratenzahlungen können vereinbart werden.
 

Wer wenig fährt, zahlt weniger!

Der Autoverkehr ist in vielen Ländern aufgrund der Ausgangsbeschränkungen zurückgegangen – somit sind auch weniger Unfälle passiert.

Die jährliche Fahrleistung ist fester Bestandteil der meisten Kfz-Versicherungstarife. Dies scheint vielen Autofahrern aber gar nicht bewusst zu sein. Demnach ist das Mehrfahren auch mit Mehrkosten verbunden. Wer weniger fährt, muss auch weniger zahlen.

 

Quelle: dpa

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