„Twittergewitter“: Tag des Notrufs 112 – Rettungsdienste wollen aufklären

Zum sechsten Mal wollen Rettungsdienste beim „Europäischen Tag des Notrufs“, am 11.02.2022, auf die Bedeutung der 112 aufmerksam machen. Auf Twitter machen Feuerwehren beim 4. „Twittergewitter“ unter #112live auf sich aufmerksam und lassen die Menschen an ihrem Alltag teilhaben.

112 europaweit gültig

Seit 2008 kann in allen 28 Ländern der Europäischen Union aus allen Fest- und Mobilfunknetzen die einheitliche Nummer gebührenfrei erreicht werden. „Der europaweite Notruf 112 ist ein Segen,“ sagt der Sprecher des Landesfeuerwehrverbands Rheinland-Pfalz in Koblenz, Benedikt Wolter. „Jederzeit und ohne Umgewöhnung können Menschen aus allen Ländern die 112 im Kopf haben.“
 

Richtige Nutzung des Notrufs

Auch der Sprecher des Zweckverbandes für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung, Saar, Lukas Hoor begrüßt die Aktion. Er würde nach wie vor Aufklärungsbedarf bestehen, um den Menschen gerade in emotional angespannten Situationen, die richtige Nutzung der Notrufnummer nahezubringen. Auch bei der Unterscheidung zum Notruf der Polizei unter der 110.
 

Feuerwehr zum Anfassen

Karl-Heinz Banse, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbands (DFV), gefällt dass das Twittergewitter die vielen Facetten des Engagements der Feuerwehr abbildet. "Hier gibt es Feuerwehr zum Anfassen - von der großen Berufsfeuerwehr bis hin zur kleinen Freiwilligen Feuerwehr, vom Landesfeuerwehrverband bis hin zur Jugendfeuerwehr an der Basis. Tweets erreichen die Menschen direkt, ungefiltert, überall. Ich freue mich, wenn sich viele unterschiedliche Feuerwehren und auch Feuerwehrverbände unter #112live am Twittergewitter beteiligen und somit unser buntes Feuerwehrleben darstellen!"
 

Aufmerksamkeit für die Rolle der Feuerwehr

Der DFV-Vizepräsident für Öffentlichkeitsarbeit, Frank Hachemer, weist der Aktion große Bedeutung zu: „Der Dialog der Feuerwehr mit den Menschen wird immer wichtiger, denn als wichtige gesellschaftliche Kraft muss die Arbeit und Rolle der Feuerwehr noch bekannter werden. Besonders geht es um ihre tragende Rolle unserer demokratischen und freiheitlichen Gesellschaft, für deren Sicherheit wir uns nicht nur bei Bränden oder an Unfallorten einsetzen."

 

Quelle: dpa, Deutscher Feuerwehrverband e. V. (DFV)

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