Tote und Verletzte bei Erdbeben nahe Fukushima

Bei dem gestrigen starken Erdbeben im japanischen Fukushima sind mindestens drei Menschen ums Leben gekommen und fast 200 weitere verletzt worden.

Eine zunächst ausgegebene Tsunami-Warnung wurde aufgehoben.

In der Atomruine in Fukushima gab es nach Angaben der zuständigen Aufsichtsbehörde keine Unregelmäßigkeiten. Dort war infolge des Bebens Feueralarm ausgelöst worden. Einen Brand habe es aber nicht gegeben, versicherte die Atomaufsichtsbehörde.

Die schweren Erschütterungen hatten viele Menschen im Nordosten sowie weiteren Regionen des Inselreiches einschließlich Tokios aus dem Schlaf gerissen. Der japanische Fernsehsender NHK zeigte Bilder von teils schwer beschädigten Häusern, Schreinen und aufgerissenen Straßen.

Durch das Beben entgleiste auch ein Shinkansen-Hochgeschwindigkeitszug - die rund 100 Passagiere blieben laut Medienberichten jedoch unverletzt.

Quelle: dpa

 

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