Millionärs-Familie entdeckt Horror-Fotos im Kinderzimmer

Unfassbarer Erpressungsfall in Hamburg: Die Täter kamen in die Wohnung einer Millionärs-Familie, richteten Waffen auf die schlafenden Kinder, fotografierten das Ganze und erpressten die Eltern mit den Bildern.

Pistole auf schlafende Kinder gerichtet

Eine Hamburger Millionärs-Familie ist mit Todesdrohungen gegen ihre Kinder erpresst worden, wie die Staatsanwaltschaft nach einem entsprechenden Bericht des «Hamburger Abendblatts» bestätigte.

In den Kinderschlafzimmern seien bereits am 11. Januar Fotos gefunden worden, die eine auf die Kinder gerichtete Pistole zeigten. Die Mutter sollte innerhalb von 48 Stunden 300 000 Euro zahlen, forderten die Erpresser in einem Schreiben. Geschehe dies nicht oder sollte sie die Polizei einschalten, würden die Kinder getötet werden.

 

War es der Lebensgefährte der Mutter?

Laut Staatsanwaltschaft habe die Frau daraufhin den von ihr getrennt lebenden Vater der Kinder verständigt, der die Polizei alarmierte. Die Beamten brachten die Kinder sofort aus der Stadtwohnung in Sicherheit.

Wie das Hamburger Abendblatt berichtete, soll es keine Einbruchsspuren am Haus gegeben haben, weshalb die Polizei im Umfeld der Mutter ermittelt habe. Ihr 43 Jahre alter Lebensgefährte und dessen 31-jähriger Bekannter seien in Verdacht geraten.

Bereits im März habe es Hausdurchsuchungen in Hamburg und Berlin gegeben. Die beiden Männer seien den Schilderungen der Staatsanwaltschaft zufolge dennoch auf freiem Fuß. Die Ermittlungen halten an.

 

Quelle: dpa / Hamburger Abendblatt

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