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Körper wie verbrannt: Tierquäler taucht Katzen in Säure

In Riechheim, in Thüringen wurden zwei Katzen vermutlich Opfer von Tierquälerei. Sie sollen in eine ätzende Flüssigkeit getaucht worden sein. Ihre Körper wirken wie verbrannt, ihr Fell löst sich ab.

Fiere mit ätzender Flüssigkeit verletzt

Eine etwa zweijährige Katze krümmt sich vor Schmerzen und kämpft um ihr Leben. Am 6. Januar wurde sie von einer Anwohnerin in Riechheim zusammengekauert und schwerverletzt in einem Garten gefunden und sofort in eine Tierauffangstation in Großliebringen gebracht. Kurz darauf wird noch eine zweite Katze entdeckt, die ähnliche Verletzungen aufweist. Sie wird derzeit von ihren Besitzern gepflegt.

 

Opfer von Tierquälern?

Die Leiterin des Tierheims, Sylke Mönch, die sich um eine der Katzen kümmert, geht davon aus, dass beide Tiere einem Tierquäler zum Opfer fielen. Es sei schon sehr ungewöhnlich, dass gleich zwei Katzen zur fast gleichen Zeit am gleichen Ort ähnliche Verletzungen aufweisen. Daher kann davon ausgegangen werden, dass hier Tierhasser am Werk waren.

Gegenüber der Thüringer Allgemeine teilte Mönch mit, dass das schwerverletzte Tier mit irgendeiner öligen und fettigen, aber auf jeden Fall ätzenden und giftigen Substanz in Kontakt gekommen ist. Womöglich ist die Katze in die Flüssigkeit getaucht worden.



Fell löst sich von Körper ab

Der Zustand, der ins Tierheim gebrachten Katze, sei sehr schlecht gewesen. Wie Mönch beschrieb, sei der Körper wie verbrannt gewesen, sie fraß nichts und krümmte sich vor Schmerzen. Ihr Fell löste sich büschelweise vom Körper ab, die Beine sind fast nackt. Ihr Fell wurde mit medizinischem Spezial-Schaum gereinigt, man verabreichte ihr Schmerzmittel. Dauerhafte Schäden würden jedoch bleiben, denn Katzen reinigen ihr Fell mit der Zunge, worüber das Gift vermutlich auch in die Speiseröhre, den Magen und Darm gelangte. Langsam fängt sie wieder an zu trinken und wird mit Brei aus der Spritze gefüttert. Ob das Fell wieder nachwachsen wird, wird die Zeit zeigen. 

 

Aufruf in den sozialen Medien gestartet

Um Hinweise zu den Tätern zu bekommen, veröffentlichte das Tierheim auf seiner Facebook-Seite ein Bild der misshandelten Katze. Außerdem wurde das Veterinäramt des Ilm-Kreises eingeschaltet. Die Gegend des Fundortes wurde nach Ölfässern und anderen Gefahrstellen abgesucht, aber bisher wurde nichts gefunden.