Bianca Andreescu_picture alliance_DPPI media_ROB PRANGE_312850679.jpg
Bianca Andreescu_picture alliance_DPPI media_ROB PRANGE_312850679.jpg
Outfit-Panne sorgt für kuriose Unterbrechung bei den US Open

Tennis-Star verzweifelt an eigenem Kleid

Bei den US Open gewinnt Tennisspielerin Bianca Andreescu ihr Auftaktmatch. Dabei hatte die Kanadierin beinahe mehr mit ihrem eigenen Kleid zu kämpfen, als mit ihrer Gegnerin.

Augen auf bei der Klamottenwahl!

Diesen Satz wird sich künftig wohl auch die kanadische Tennisspielerin Bianca Andreescu merken! Denn während ihres Erstrundensieges bei den US Open gegen die Französin Harmony Tan (6:0, 3:6, 6:1) hatte die ehemalige Nummer Vier der Weltrangliste immer wieder Probleme mit ihrem eigenen Outfit.

Immer wieder flatterte ihr dunkelblauer Rock nach oben, behinderte sie so bei Schlägen mit der Vorhand. Durch den Wind wurde das Problem auch noch verstärkt.

Der 22-Jährigen wurde es im Laufe der Partie dann zu viel. Beinahe verzweifelt ging sie zum Schiedsrichter, forderte vehement eine Pause, um ihr Outfit wechseln zu können. Während der Diskussion ging sie vor allem ihren Klamotten-Sponsor Nike an: „Das ist nicht mein Fehler, das ist Nikes Fehler. Das Kleid ist so mies“, schimpfte Andreescu. „Ich muss gehen, das ist so schlimm“, legte sie nach, bevor sie letztendlich den Platz verließ.

Dumm nur: Ihr drastischen Worte in Richtung des US-Sportartikelherstellers waren im TV deutlich hörbar!

Der Schiedsrichter zeigte unterdessen Verständnis für Andreescus kuriose Forderung. Statt ihr wie üblich dafür eine Toilettenpause abzuziehen, gewährte er ihr den Klamottenwechsel ohne Abzug. „Er (der Schiedsrichter, d.Red.) war sehr nett und sagte, es sei völlig in Ordnung“, lobte sie den Unparteiischen später.

Nachdem sie das Spiel in neuem Outfit souverän gewonnen hatte, versuchte die Tennisspielerin dann noch ein wenig Schadensbegrenzung gegenüber Nike zu betreiben: „Ich liebe Nike und ich hoffe, dass ich für den Rest meines Lebens mit ihnen zusammenarbeiten kann. Ich hätte mich definitiv anders ausdrücken können.“

Worte, die das Unternehmen wohl deutlich lieber hört, als Andreescus vorherige Aussagen auf dem Platz.