Ganz Belgien Risikogebiet / Reisewarnungen für RLP-Grenzregion

Die Bundesregierung hat zahlreiche Regionen in europäischen Ländern als Corona-Risikogebiete, aufgrund steigender Infektionszahlen, erklärt. Dies betrifft auch Grenzregionen zu Rheinland-Pfalz. Mit Beschränkungen im Grenzverkehr ist zu rechnen.

Reisewarnung für ganz Belgien

Das Robert Koch-Institut aktualisierte am Mittwochabend seine Risikoliste, auf der nun mit Wales und Nordirland erstmals auch Gebiete Großbritanniens stehen. Neben Island und einzelnen Regionen in neun weiteren europäischen Ländern, wurde zuletzt auch ganz Belgien als Risikogebiet eingestuft. Die Ausweitung auf das ganze Land betrifft nun auch Grenzregionen zu Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen.

 

Fast ganz Frankreich betroffen

In Frankreich kamen die Regionen Pays de la Loire und Burgund hinzu. Damit ist im größten Nachbarland Deutschlands nur noch die einst besonders stark von der Pandemie betroffene Grenzregion Grand Est von der Einstufung als Risikogebiet ausgenommen.

Erstmals nahm die Bundesregierung Gebiete in den beiden baltischen Staaten Litauen und Estland auf die Risikoliste. Außerdem kamen Regionen in Irland, Kroatien, Slowenien, Ungarn und Rumänien hinzu.

Fast gleichzeitig wurde die pauschale Reisewarnung für mehr als 160 Länder außerhalb der Europäischen Union und des grenzkontrollfreien Schengen-Raums aufgehoben. Damit wird nun jedes Land der Welt einzeln bewertet.

 

Rheinland-Pfalz grenzt an zwei Risikogebiete

Drei Nachbarländer von Rheinland-Pfalz gelten nun als Risikogebiete: Im Nordwesten grenzt Rheinland-Pfalz an Belgien, im Westen an Luxemburg und im Süden an Frankreich - hier ist jedoch die französische Großregion Grand Est und somit die Region des Landes ausgenommen, die an Rheinland-Pfalz grenzt.  

 

Quelle: dpa

 

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