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Geringer Abbau von Klinikbetten

Die Zahl der Krankenhausbetten in Rheinland-Pfalz wird unter dem Strich nur geringfügig sinken - und damit weit weniger, als vom Landesrechnungshof und einem Gutachten empfohlen. Dafür sieht der neue Krankenhausplan Verschiebungen der Bettenzahlen zwischen medizinischen Teilbereichen vor. 
Konkret bringt der Plan einen Abbau von landesweit 223 Betten. Das entspreche rund einem Prozent aller Planbetten im Land, sagte Gesundheitsministerin Bätzing-Lichtenthäler. Statistisch gesehen fielen zwei Betten pro Standort weg. Der Rechnungshof hatte den Bettenüberhang mit etwa 1.800 Betten angegeben, ein vom Ministerium in Auftrag gegebenes Gutachten mit über 2.600.  
 
Bätzing-Lichtenthäler sagte dazu, der Plan sei ein Ergebnis aus Gutachten, Gesprächen mit Krankenhausbetreibern und Beratungen im Landeskrankenhausplanungsausschuss. Es gehe auch darum, die flächendeckende Versorgung sicherzustellen. Mit dem vom Gutachten empfohlenen Abbau von 2600 Betten, läge Rheinland-Pfalz zehn Prozent unter dem Bundesdurchschnitt.
 
Reduziert werden sollen Betten vor allem dort, wo dank neuer Operationstechniken weniger Bedarf an der stationären Unterbringung herrsche. Beispiele sind laut Ministerium die Chirurgie, Gynäkologie, Urologie und die Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde. Mehr Betten soll es in der Altersmedizin geben. Gestiegen sei der Bedarf auch in der Psychiatrie, hier soll laut Ministerium verstärkt auch auf Tageskliniken gesetzt werden. Vorgesehen sind ein Ausbau der Intensivmedizin sowie mehr Gesundheitszentren vor allem auf dem Land.
 
Quelle: dpa