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Autofahrer empört mit Hirnlos-Aktion in Rettungsgasse

Am Dienstag kam es auf der A1 bei Stuhr nahe Bremen zu einer schweren Karambolage mit mehreren Fahrzeugen. Ein weiteres Mal „glänzten“ Autofahrer mit unmöglichem Verhalten im Rückstau bzw. der Rettungsgasse.

Schwerer Unfall auf A1

Kurz vor dem Autobahndreieck Stuhr auf der A1 hatte es Polizeiangaben zufolge am Dienstag einen heftigen Unfall mit mehreren Fahrzeugen gegeben. Zunächst war unklar, wie schwer die Beteiligten verletzt wurden, weshalb Rettungskräfte und Polizei umgehend alarmiert wurden. Doch die Einsatzkräfte hatten in der eigentlich so vorbildlich gebildeten Rettungsgasse – wieder einmal – so ihre Probleme.

 

Ein Fahrer schoss den Vogel ab

Dreiste Autofahrer fühlten sich nach einer Weile nämlich offenbar zu einer völlig hirnlosen Aktion verführt: Sie nutzten laut einem Bericht des Focus‘ die breite Gasse als Schnellspur, um dem langen Stau schneller zu entkommen. Vor allem ein Mann setzte dem Ganzen die Krone auf. Er fuhr durch die Rettungsgasse und hielt dabei laut Focus eine Polizeistreife auf, die auch gerade unterwegs zum Unfallort war. Nachdem er auch irgendwann das Blaulicht hinter ihm bemerkte, scherte er in den Stau ein – um sich kurze Zeit später wieder in die Rettungsgasse einzureihen und seine Fahrt fortzusetzen, wie Focus berichtet!

 

Polizei zeigt sich sprachlos

Da wurde es selbst den Beamten zu bunt. Sie unterbrachen ihre Einsatzfahrt, stoppten den dreisten Mann und wiesen ihn laut dem Bericht der Hamburger Morgenpost mit deutlichen Worten zurecht. Mit welchem Bußgeld er belangt wurde, ist nicht bekannt.

„Generell fehlen uns da natürlich die Worte für ein solches Verhalten“, sagte Deniela Seeger von der Polizei Delmenhorst gegenüber dem „Focus“. „Das kann zu großen Behinderungen der Rettungskräfte führen. Und wenn es wirklich um Menschenleben geht, ist dieses Verhalten einfach nicht zu dulden.“

 

 

Quelle: Focus / Hamburger Morgenpost