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Regierung will Gutscheine staatlich absichern

Nach Kritik an den geplanten Gutscheinen für abgesagte Reisen und Kultur- oder Sportveranstaltungen hat die Bundesregierung angekündigt, für die Voucher finanziell einzustehen.

Staatliche Absicherung nach Kritik von Verbraucherschützern

«Wir nehmen die Bedenken der Verbraucher sehr ernst. Kein Kunde darf sein Geld verlieren», sagte der Tourismusbeauftragte Thomas Bareiß (CDU) am Sonntag. «Deshalb wollen wir den Wert der Gutscheine staatlich absichern.» Zuvor hatten Verbraucherschützer das Vorhaben als «Zwangskredite der Verbraucher an die Unternehmen» abgelehnt und eine Rückzahlung der Reisekosten gefordert.

Bareiß betonte: «Natürlich müssen die Verbraucher ihr Geld zurückbekommen können, wenn sie den Gutschein nicht einlösen und keine Reise antreten.» Deshalb würden die Wertscheine zeitlich begrenzt. «Und für all diejenigen, die es besonders hart trifft und ihr Geld schnell selbst brauchen, wird es eine Härtefallregelung geben», sagte der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung.

 

Gutscheine statt sofortige Rückzahlungen

Bei abgesagten Reisen und Kultur- oder Sportveranstaltungen sollen die Verbraucher nach dem Willen der Bundesregierung Gutscheine statt einer sofortigen Rückzahlung bekommen. Die Gutscheine sollen bis Ende 2021 befristet sein und für alle Tickets gelten, die vor dem 8. März gekauft wurden. Hat der Kunde seinen Gutschein bis Ende 2021 nicht eingelöst, muss der Veranstalter ihm den Wert erstatten. Die EU-Kommission muss dieser Lösung allerdings noch zustimmen.

 

Quelle: dpa