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IRGENDWAS DAZWISCHEN - Philipp Dittberner

Protest und mildere Töne

Es waren die größten Proteste, die je einem neuen US-Präsidenten entgegenwehten. Jetzt sorgt der Papst für ruhigere Töne.

Geschätzt 2,5 Millionen Menschen sind weltweit gegen den neue US-Präsidenten Trump auf die Straßen gegangen, eine halbe Million alleine in der US-Hauptstadt Washington. Damit war es der größte Protest zum Amtsantritt eine neuen Präsidenten in den USA. Auch in Chicago, Denver, Boston, Seattle und Los Angeles demonstrierten besonders Frauen gegen Frauenfeindlichkeit, Gewalt, Rassismus, Homophobie und religiöse Intoleranz. Der Protest ging weit über frauenspezigische Fragen hinaus, so dass sich auch Männer und Kinder den Protestzügen anschlossen. In den großen Protest gegen den US-Präsidenten Donald Trump mischt sich jetzt eine mahnende und beschwichtigende Stimme: Papst Franziskus gibt dem neuen Mann an der Spitze der USA eine Bewährungs-Chance: "Warten wir ab, was er macht, und danach wird bewertet" sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche der spanischen Zeitung "El Pais". Gleichzeitig warnte er aber auch vor Populisten und selbsternannten Rettern, die die Völker in Krisenzeiten mit Mauern und Stacheldraht beschützen wollen.