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Papst Franziskus kritisiert deutsches "Vaterunser"

Der Papst hat das deutsche "Vaterunser" kritisiert. Konkret stört er sich am letzten Satz des Gebets: Die Übersetzung sei nicht gut, so Franziskus.

Gegenüber einem italienischen TV-Sender sagte er: Er störe sich an der Zeile  "... und führe uns nicht in Versuchung"

Dieser Satz sei aus dem Original schlecht übersetzt, so Franziskus. Gott tue so etwas nicht - nur Satan führe die Menschen in Versuchung. Ob er damit auch eine neue Übersetzung im Italienischen, Spanischen und weiteren Sprachen gefordert hat, blieb zunächst unklar. Denn in all diesen Sprachversionen ist es Gott, der gebeten wird, den Menschen nicht in
Versuchung zu führen.

Schon in der Vergangenheit hatte es immer wieder die Forderung gegeben, den strittigen Satz der deutschen Übersetzung zu ändern - erst kürzlich kam ein Vorstoß hierzu aus Frakreich.

Auch im 20. Jahrhundert schlugen bekannte Theologen wie Joachim Gnilka eine verträglichere Übersetzung vor, wie etwa: "... und lass uns nicht in Versuchung geraten." 

Quelle: dpa

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