Facebook-Chef Zuckerberg kündigt Dating-Funktion an

Facebook möchte zukünftig ins Geschäft mit der Partnersuche einsteigen. Allerdings müssen Mitglieder für die Dating-Funktion gesonderte Profile anlegen, die auch nur für andere Flirt-Interessierte sichtbar sein werden, kündigte Mark Zuckerberg an. Auf den Datenschutz sei dabei besonders geachtet worden.

Facebook mischt „Flirtmarkt“ auf

Ob Facebook auch auf seine Daten über die Mitglieder zurückgreifen will, um Partner-Vorschläge zu machen, blieb zunächst unklar. Zunächst wurde nur bekannt, dass Nutzer an Events und Gruppen teilnehmen und dort ihre Profile für andere sichtbar machen können.

Die Kommunikation zwischen zwei Personen soll über einen eigenen neuen Chatdienst erfolgen. Das Dating-Profil soll nicht für die Facebook-Freunde eines Nutzers sichtbar sei - und sie sollen auch nicht als potenzielle Partner vorgeschlagen werden, hieß es. Weitere Details soll es in den kommenden Monaten geben.

 

Durch Facebook sind bereits etliche Beziehungen entstanden

In dem Netzwerk haben sich bereits viele Paare gefunden und lieben gelernt, darauf wolle man nun aufbauen, sagte Zuckerberg.  Außerdem gäben rund 200 Millionen Nutzer aktuell an, dass sie Alleinstehend seien – „also gibt es hier ganz klar etwas zu tun“. Die Anwendung solle helfen, langfristige Beziehungen aufzubauen, nicht nur kurzfristige Flirts, sagte Zuckerberg mit einem unverhohlenen Seitenhieb auf Tinder.

 

Neuerungen bei Instagram und Facebook-Messenger

Als weitere Neuerung soll die Foto-App Instagram eine Videochat-Funktion erhalten. Für den Kurzmitteilungsdienst Facebook Messenger ist ein eingebauter Übersetzer geplant.

 

Quelle: dpa

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