Digital-Staatsministerin lehnt breite Überwachung der Gamer-Szene ab

Digital-Staatsministerin Bär hält eine breite Überwachung der Gamer-Szene für unangemessen.

Dies sagte die stellvertretende CSU-Vorsitzende der «Welt». Sie reagierte damit auf Äußerungen von Bundesinnenminister Seehofer nach dem Terroranschlag von Halle. «Ich halte es nicht nur für übertrieben, sondern für gefährlich, Gamer unter Generalverdacht zu stellen», sagte Bär. «Nur weil sich Extremisten in der Gaming-Szene herumtreiben, kann man nicht hergehen und die Szene als Ganze unter Verdacht stellen.» 

Seehofer hatte am Wochenende der ARD gesagt: «Viele von den Tätern oder den potenziellen Tätern kommen aus der Gamerszene.» Seehofer wurde unter anderem vorgeworfen, damit vom Problem des Rechtsextremismus abzulenken.

(Quelle: dpa)